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⚽ PRONOMEN-CUP – VINI 💃

Die Geschichte von Vinícius Júnior  ·  6. Klasse

Hallo Lionel – das musst du wissen Ein Pronomen (man sagt auch Fürwort) ersetzt ein Nomen oder begleitet es. In dieser Geschichte suchst du drei Arten: Personalpronomen (er, ihn, ihm, sie), Possessivpronomen (sein, seine, seinem – sie zeigen den Besitz) und Reflexivpronomen (sich).
Achtung: der, die, das direkt vor einem Nomen (der Ball, die Trainer) sind Artikel und zählen hier nicht als Pronomen!
Klicke in der Geschichte jedes Pronomen an: Stimmt es, wird das Wort orange markiert – Tooor! Klickst du ein Wort an, das kein Pronomen ist, gibt es ein Foul. Mit Reset startest du ein neues Spiel.
📊 Anzeigetafel
Tore0
Pronomen übrig38
Fouls0
Vinícius Júnior wuchs in einer armen Gegend nahe bei Rio de Janeiro auf. Sein Vater arbeitete hart, damit er seinem Sohn die Fussballschuhe bezahlen konnte. Der kleine Vini liebte den Ball und nahm ihn sogar mit ins Bett. Bei Flamengo zeigte er sein ganzes Können. Die Trainer lobten ihn für seine Schnelligkeit und seinen Übermut. Schon mit sechzehn Jahren interessierte sich Real Madrid für den Jungen. Der Klub bezahlte eine riesige Summe, obwohl er noch bei den Junioren spielte. Mit achtzehn Jahren flog Vini nach Spanien und begann dort sein neues Leben. Am Anfang spotteten die Gegner über ihn, weil seine Schüsse oft am Tor vorbeigingen. Doch Vini glaubte an sich und trainierte seinen Abschluss unermüdlich. Im Final der Königsklasse schoss er das einzige Tor des Spiels. Millionen Brasilianer feierten ihn bis tief in die Nacht. Mit seinen Dribblings tanzte er durch die besten Abwehrreihen der Welt. Auch mit der Nationalmannschaft von Brasilien zauberte er auf dem Rasen. Doch das Leben als Star war nicht immer leicht. Immer wieder beleidigten Zuschauer ihn wegen seiner Hautfarbe. Vini wehrte sich und sprach offen über den Rassismus im Fussball. Er versprach sich und seinen Fans, niemals zu schweigen. Die halbe Welt stellte sich hinter ihn. Mit Real Madrid gewann er noch einmal die Königsklasse und wurde zum besten Spieler des Finals gewählt. Heute kämpft er mit seiner Stiftung für Kinder aus armen Vierteln. Sie sollen lernen, lesen und natürlich Fussball spielen. Brasilien sieht in ihm den Erben der grossen Künstler von früher. Und er tanzt weiter: für sich, seine Familie und sein Land.