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🏎️ FEHLER FINDEN – LIAM LAWSON

Rechtschreibung  ·  50 Fehler im Text  ·  6. Klasse

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Liam Lawson kam am elften Februar zweitausendzwei in der neuseeländischen Stadt Hastings zur Wellt. Seine Familie lebte damals in der Region Auckland, in der kleinen Ortschaft Pukekohe, weit weg von den grossen Rennstrecken Europahs. Als der Junge mit dem Motorsport begann, entschiden sich seine Eltern zu einem grossen Opfer und verkauften ihr eigenes Hauss, um die Renkariere ihres Sohnes zu finanzieren. So ein Schritt zeigt, wie ernst die Famielie das Talent des Jungen nahm. In Neuseeland ist der Motorsport zwar beliebt, doch die Strecken liegen weit auseinander, und wer nach Europa will, muss viel Gelt und noch mehr Gedult mitbrigen. Trotzdem sollte aus dem Jungen aus Hastings einmal ein richtiger Formel-eins-Farer werden.

Mit sechs Jahren sass Liam Lawson zum ersten Mal in einem Kartt, und rasch zeigte sich in ihm ein grosses Talent für den Rensport. Er kämfte in den heimischen Kartserien gegen viele andere Kinder und gewan im Jahr zweitausendvierzehn gleich zwei nationale Tittel. Einer davon war der grosse Sprint-Meistertitel von Neuseeland, der andere ein bekanntes Herbstrennen namens Blossom Festival. Wer in einem so kleinen Land derart erfolgreich Kart fährt, gerät früher oder später ins Blickfeld der grossen europeischen Renställe. Genau das geschah auch bei Liam Lawson, dessen Name bald auch ausserhalb seiner Heimaht bekannt wurde.

Zweitausendsechzehn wechselte er in den Formelsport und gewann in der neuseeländischen Formula-Ford-Meisterschaft vierzehn von fünfzehn Renen, ein Ergebnis, das ihn zum jüngsten Meister dieser Serie in der Geschicht machte. Im Jahr darauf fuhr er in der australischen Formel vier und wurde mit fünf Siegen Vizemeisster. Zweitausendachtzehn wechselte er zur ADAC-Formel-vier nach Deutschland und wurde dort mit drei Siegen erneut Zwaiter. Zweitausendneunzehn war für ihn ein besonders erfolgreiges Jahr: Er gewann die Toyota Racing Series in seiner Heimat, wurde in der Euroformula Open Vizemeisster und belegte in der Formel drei den elften Plaz. Ein Jahr später, zweitausendzwanzig, stand er in der Formel drei bereits auf dem fünften Rang der Gesamtwertunk.

Zweitausendeinundzwanzig stieg Liam Lawson in die Formel zwei auf, die letzte Stufe vor der Königsklase, und wurde mit einem Sieg Neunter der Meisterschafft. Im selben Jahr fuhr er zusätzlich in der DTM und wurde dort mit drei Siegen Vizemeisster, was seine grosse Vielsaitigkeit als Fahrer zeigte. Zweitausendzweiundzwanzig kämpfte er in der Formel zwei um den Titel und erreichte mit vier Siegen den dritten Plaz der Gesamtwertung. Zweitausenddreiundzwanzig wechselte er schliesslich in die japanische Super Formula und wurde dort mit drei Siegen erneut Zwaiter. Diese Serie gilt unter Fachleuten als eine der anspruchsfollsten der Welt und bereitete ihn gut auf die Formel eins vor.

Genau im selben Jahr, zweitausenddreiundzwanzig, kam für Liam Lawson der grosse Momment: Er ersetzte den verletzten Daniel Ricciardo beim Grand Prix der Niederlanden und gab damit sein Debüt für das Team AlphaTauri. Er bestritt insgesamt fünf Renen und holte in Singapur als Neunter seine ersten Punckte in der Königsklase. Zweitausendvierundzwanzig fuhr er für das inzwischen umbenannte Team Racing Bulls ab dem Grand Prix der Vereinigten Staaten und sammelte in sechs Rennen vier weitere Punckte. Diese solide Leistung überzeukte die Verantwortlichen bei Red Bull, ihm für die kommende Saison eine grössere Chance zu geben.

Zweitausendfünfundzwanzig wurde Liam Lawson zu Red Bull Racing befördert und sass fortan neben Max Ferstappen, dem mehrfachen Weltmeister. Doch nach nur zwei Renen folgte die bittere Rückstuffung zurück zu Racing Bulls, ein harter Rükschlag für den jungen Neuseeländer. Trotzdem kämpfte er sich zurück und beendete die Saison mit achtunddreissig Punkten auf dem vierzehnten Plaz der Gesamtwertung. Zweitausendsechsundzwanzig fährt er weiterhin für Racing Bulls mit der Startnumer dreissig, neben dem Rooky Arvid Lindblatt. Vor der Sommerpause lag Liam Lawson nach elf Rennen auf dem neunten Rang der Gesamtwertung mit dreiundvierzig Punckten, sein bester Erfolg war ein fünfter Platz in Aserbeidschan, einem Rennen mit sehr engen und schnellen Kurven.