← Zurück zur Übersicht
6

🏎️ FEHLER FINDEN – ISACK HADJAR

Rechtschreibung  ·  50 Fehler im Text  ·  6. Klasse

Hallo Lionel – so funktioniert die Übung Im Text unten sind genau 50 Wörter falsch geschrieben – zum Beispiel mit einem fehlenden Doppelkonsonanten, einem vergessenen Dehnungs-h oder einem falschen Buchstaben.
Klicke jedes falsch geschriebene Wort an. Ist es wirklich falsch, wird es automatisch korrigiert und grün hinterlegt. Klickst du ein richtig geschriebenes Wort an, gibt es einen Fehlklick. Lies lieber langsam und genau, als schnell zu raten. Sind nur noch höchstens drei Fehler übrig, kannst du mit Autosolve die restlichen Fehler rot markieren. Mit Reset startest du von vorne.
🏁 Anzeigetafel
Gefunden0
Noch übrig50
Fehlklicks0

Isack Hadjar kam am achtundzwanzigsten September zweitausendvier in der französischen Hauptstadt Paris zur Wellt. Seine Famielie stammt aus Algerien, und der Junge wuchs mitten in einer grossen Stadt auf, weit weg von jeder Renstrecke. Seinen Vornamen verdankt er einem berühmten Forsscher: Die Eltern benannten ihren Sohn nach dem englischen Physiker Isaac Newton. Sein Fater Yassine Hadjar arbeitet selbst in der Wissenschaft und beschäftigt sich mit den kleinsten Bausteinen der Nathur. Später schraubte genau dieser Mann am Kart seines Sohnes und wurde dessen erster Mechaniger. In der Familie Hadjar war der Rennsport also zuerst gar kein Thema, denn niemand dort hatte je an einem Rennen teilgenomen. Trotzdem wuchs dort ein Junge heran, der später in der schnellsten Rennserie der Welt fahren sollte.

Die Begeisterung kam bei Isack Hadjar aus einer ganz anderen Richtung. Als kleiner Junge sah er einen Zeichentrickfilm über sprechende Autos, und von diesem Tag an wollte er nichts anderes mehr als faren. Ein Jahr später begann er, im Fernsehen die Rennen der Formmel eins zu verfolgen, und mit sieben Jahren schenkten ihm seine Eltern das erste eigene Kartt. Weil in Paris keine grosse Kartbahn liegt, verbrachte die Familie fast jedes Wochenendde auf der Autobahn. Der Vater baute in der Werkstatt an dem kleinen Fahrzeug herum, die Mutter stoppte an der Strecke die Zeiten, und der Sohn lernte in jeder freien Minute dazu. Wer ihn damals sah, hielt ihn für einen ganz normalen Schüller aus der Grossstadt. Schon damals fiel auf, dass er nach jeder Fahrt genau erklären konnte, was am Fahrzeug nicht stimte. Die langen Reisen quer durch das Land gehörten für die Familie bald zum Alltak.

Vom Kart ging es für Isack Hadjar Schritt für Schritt die Leiter des Formelsports hinnauf. Er fuhr in mehreren Nachwuchsserien, sammelte Erfahrung auf den grossen Strecken Europas und fiel den Beobachtern durch seinen mutigen Farstil auf. Zweitausendzweiundzwanzig nahm ihn Red Bull in den eigenen Nachwuchskatter auf, und damit stand er zum ersten Mal unter der Beobachtung eines grossen Renstalls. Ein Platz in einem solchen Programm ist eine grosse Chance, aber auch ein harter Prüfstant, denn wer zwei schwache Jahre erwischt, verliert ihn schnell wieder. Der junge Franzose wusste das genau und arbeitete umso herter. Zweitausenddreiundzwanzig durfte er beim Grossen Preis von Mexiko zum ersten Mal in einem Formel-eins-Wagn ein freies Training bestreiten.

Das Jahr zweitausendvierundzwanzig wurde für ihn zur wichtigsten Seison seiner bisherigen Laufbahn. In der Formel zwei, der letzten Stufe vor der Königsklasse, gewann er vier Hauptrennen und kämpfte bis zum Schluss um den Titell. In dieser Serie fahren alle Teams mit dem gleichen Auto, deshalb zählt vor allem das Könen des Fahrers. Am Ende reichte es zum zweiten Platz der Gesamtwertung, und für die Fachleute war er damit reif für den nächsten Schrit. Nach seinem Sieg in Melbourne gaben ihm französische Zeitungen sogar einen Übernamen und nannten ihn den kleinen Prost, nach dem berühmten Weltmeister aus Frankreih. Wer in der Formel zwei so weit vorne fährt, bekommt allerdings längst nicht immer ein Cocpit in der Formel eins, denn es gibt dort nur zwanzig Plätze. Bei Isack Hadjar aber ging der Plaan auf.

Zweitausendfünfundzwanzig bestritt der Franzose seine erste volle Seison in der höchsten Klasse, und zwar beim Nachwuchsteam von Red Bull. Vor dem Start hatte er sich auf dieses erste Rennen besonders gefreud. Der Start hätte kaum schlimmer laufen können: Beim ersten Rennen in Australien verlor er das Auto schon in der Einführungsrunde und schied aus, noh bevor das Rennen begonnen hatte. Im Fernsehen sah man einen jungen Mann, der weinend neben seinem kaputen Fahrzeug stand. Er selbst sagte später, in diesem Moment habe er geglaubt, seine Karierre sei schon wieder zu Ende. Viele Fachleute erklärten damals, ein solcher Feler sei bei einem Neuling zwar ferzeihlich, dürfe sich aber nicht wiederholen. Sein Team stellte sich in den Tagen danach demonstrativ hinter den jungen Fahrer.

Genau darin zeigte sich dann die Stärke des jungen Fahrers. Schon beim dritten Rennen der Saison holte er in Japan als Achter seine ersten Punckte, und von da an fuhr er fast an jedem Wochenende in die Punkteränge. Den grössten Tag seiner bisherigen Laufbahn erlebte er beim Grossen Preis der Niederlande in Zandvort. Dort wurde er Dritter und stand zum ersten Mal auf dem Podeest, gefeiert von einem Publikum, das eigentlich für einen anderen Fahrer gekommen war. Bei der Siegerehrung ging seine Trofäe zu Bruch, eine kunstvolle Vase, was ihn selbst am meisten überraschte. Für das kleine Team war dieser dritte Platz ein Erfolg, mit dem vor der Saison niemand gerechent hatte. Die Fachleute lobten vor allem seine Ruhe in den letzten Runten. Am Ende jener Saison stand er mit einundfünfzig Punckten auf dem zwölften Rang der Weltmeisterschaft.

Zweitausendsechsundzwanzig folgte die grosse Beförderrung. Red Bull holte Isack Hadjar ins Hauptteam und setzte ihn neben Max Verstappen, den vierfachen Weltmeiser. Für einen Fahrer im zweiten Jahr ist das eine gewaltige Aufgabe, denn kaum ein Teamkollege in der Formel eins gilt als so schwehr zu schlagen. Sein Auto trägt die Startnumer sechs, die ihn schon im Vorjahr begleitet hatte. Vor der Sommerpause lag der Franzose nach elf Renen auf dem achten Rang der Gesamtwertung, während an der Spitze der junge Italiener Kimi Antonelli die Wertung anführte. In den Interviews wirkt Isack Hadjar heute deutlich ruhiger als bei seinem ersten Renen, und über den Unfall von damals kann er inzwischen selbst lacen.