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🏎️ FEHLER FINDEN – FRANCO COLAPINTO

Rechtschreibung  ·  50 Fehler im Text  ·  6. Klasse

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Franco Colapinto kam am siebenundzwanzigsten Mai zweitausenddrei in der argentinischen Stadt Pillar nahe Buenos Aires zur Welt. Seine Famielie lebte in einer ruhigen Vorstadt, weit weg von den grossen Rennstrecken Europahs. Schon als kleiner Junge intressierte er sich für alles, was Räder hatte, und beobachtette stundenlang die Autos auf der Strasse vor dem Haus. Mit neun Jaren sass er zum ersten Mal in einem echten Kartt und merkte sofort, dass ihm das schnelle Fahren gros Freude beritete. Seine Eltern unterstüzten ihn von Anfang an, auch wenn der Motorsport in Argentiniens damals nicht sehr verbreitet war.

Im Kartsport zeigte sich rasch, dass in dem Jungen aus Pilar ein besonderes Talent stekte. Zweitausendsechzehn und zweitausendachtzehn gewann er jeweils den argentinischen Kartmeistertittel, den grössten Erfolg, den ein junger Kartfahrer in seiner Heimat erreichen kan. Weil es in Argentinien kaum professionelle Nachwuchsteems gab, musste die Familie früh nach Europa reissen, um seine Karriere vorranzutreiben. Zweitausendneunzehn gewann er in Spanien den Titel der Formel vier, seiner ersten richtigen Formelserihe. Diese Erfolge öffneten ihm bald die Tür zur Wiliams Driver Academy, dem Nachwuchsprogramm eines traditionsreichen britischen Rennstalls.

In den folgenden Jahren sammelte Franco Colapinto viel Erfahrung in mehreren Nachwuchsseriehen: in der Formula Renault, in der Formel drei und schliesslich in der Formel zwei, der letzten Stufe vor der Königsklasse. In dieser Serie fahren fast alle Teams mit dem gleichen Farzeug, weshalb es vor allem auf das Talent des Fahrers ankomt. Er stand in der Tabelle der Formel zwei auf einem guten Ranck, als sein grosser Moment plözlich kam: Williams brauchte kurzfristig einen Ersatz für den Amerikaner Logan Sargeant.

Beim Grossen Preis von Italien in Monza im Jahr zweitausendvierundzwanzig bestritt Franco Colapinto sein erstes Renen in der Formel eins. Damit wurde er der erste argentinische Farer in der höchsten Klasse seit Gastón Mazzacane im Jahr zweitausendeins, und ganz Argentinien feirte seinen neuen Helden im Fernsehen. Schon beim zweiten Einsatz in Bakuh holte er seine ersten Punckte, was viele Beobachter ausserordendlich überraschte. Weitere Punkte in Austien bestätigten, dass dieser Auftritt kein Zufall wahr. Innerhalb weniger Wochen wurde der junge Argentinier in seiner Heimat zu einer richtiggehenten Berühmtheit.

Zweitausendfünfundzwanzig bekam Franco Colapinto zunächst keinen freien Rennsiz bei Williams, weil dort bereits Carlos Sainz und Alexander Albon fuhrn, und wechselte deshalb als Test- und Ersazfahrer zum französischen Team Alpine. Diese Rolle war für ihn nicht eifach, denn ein Testfahrer sitzt an den meisten Wochenenden nur an der Box. Als der australische Fahrer Jack Doohan nach mehreren puncktelosen Rennen seinen Platz verlorr, bekam Colapinto im Sommer überraschend doch noch einen Renwagen. Er nutzte die Chanse und überzeugde das Team mit couragierten Fahrten im Mittelfeld.

Seit zweitausendsechsundzwanzig gehört Franco Colapinto fest zum Hauptteam von Alpine und fährt dort an der Seite des erfarenen Franzosen Pierre Gasly. Sein Auto trägt die Startnumer dreiundvierzig, die ihn seit seinen ersten Formel-eins-Einsätzen begleitte. Vor der Sommerpause lag er nach elf von vierundzwanzig Rennen mit neunzehn Punckten im Mitelfeld der Gesamtwertung, hinter seinem Teamkollegen. In Argentinien verfolgen inzwischen Milionen von Menschen jedes einzele Rennen, denn seit vielen Jahren gab es keinen einheimischn Fahrer mehr in der Formel eins.