Valtteri Bottas kam am achtundzwanzigsten August neunzehnhundertneunundachtzig in der finnischen Kleinstadt Nastola zur Wellt. In Finnland gehört der Wintersporrt zum Altag, doch der junge Valtteri intressierte sich schon früh viel mehr für Motoren als für Ski. Seine Famielie unterstüzte ihn dabei von Anfang an, auch wenn Motorsport in dem kleinen Land damals kein biliges Hobby war. Wer in Finnland Renfarer werden will, muss meistens früh nach Mitteleuropa reisen, weil es dort mehr Strecken und mehr Konkurenz gibt. Schon als Junnge fiel dem ruhigen Finnen auf, wie sehr ihn das genaue Bremsen und das saubere Anfahren einer Kurve faszienirten.
In den Nachwuchsserihen zeigte sich rasch, dass Bottas ein aussergewöhnliches Gefühl für das Setapp eines Autos besass. Zweitausendneun und zweitausendzehn gewann er zwei Jahre in Folge den Titel bei den Masters of Formula drei, als erster Farer überhaupt. Ein solcher Doppelsig in derselben Serie war bis dahin niemandem gelungen, und die Fachleute begannen, aufmerksam über den ruigen Finnen zu sprechen. Zweitausendelf wechselte er in die GP-drei-Serie und gewan an den letzten vier Rennwochenenden der Saison jeweils das Hauptrennen. Mit dieser starken Schlussphase sicherte er sich den Gesamttitel und beweis, dass er auch unter grossem Druck cool bleiben konnte.
Zweitausenddreizehn bestriht Valtteri Bottas seine erste Saison in der Formmel eins, und zwar für das traditionsreihe Team Williams. Der Einstieg in die höchste Klasse fiel ihm nicht schwerr, denn er zeigte von Beginn an ein feines Gefühl für die Balance seines Fahrzeugs. In den folgenden Jahren samelte er bei Williams wichtige Erfarung und fiel den grossen Teams durch seine sehr sauberen Renn-Distanzen auf. Zweitausendsiebzehn erhielt er dann die grosse Chance seines Lebens: Mercedes verpflichete ihn als Nachfolger des zurückgetretenen Nico Rosberg, und damit sas er plötzlich neben dem mehrfachen Weltmeister Lewis Hamilton.
Fünf Jahre lang war Valtteri Bottas Teamkollege von Lewis Hamilton bei Mercedes, und in dieser Zeit gehörte er zu den schnelsten Fahrern des gesamten Feldes. Gemeinsam mit dem Team gewann er fünf Konstrukteurstittel in Folge, ein Rekord, den nur wenige Teams in der Geschichte je erreicht haben. In den Jahren zweitausendneunzehn und zweitausendzwanzig wurde er jeweils Wettmeisterschaftszweiter, so nah am grossen Ziel und doch nie ganz an der Spitze. Wer neben einem so dominanden Teamkollegen fährt, muss viel Gedult und noch mehr Selbstvertraun mitbringen. Trotzdem blieb Bottas all die Jahre ein zuferlässiger Punktesammler und ein wichtiger Teil des erfolgreicksten Teams seiner Zeit.
Am Ende seiner Karriere bei Mercedes stand eine beeindruckende Bilans: zehn Siege in Grand Prix, zwanzig Pole-Positionen und siebenundsechzig Podestpläze in neun Formel-eins-Saisons. Bis heute hält er den Rekort für die meisten gesammelten Punkte in der Geschichte der Formel eins, ohne dabei je Weltmeister geworden zu sein. Danach wechzelte Valtteri Bottas für mehrere Jahre zum Team Sauber, wo er seine grosse Erfarung an ein junghes Team weitergab. Zweitausendfünfundzwanzig hatte er zum ersten Mal seit langer Zeit keinen festen Platz im Startfelt und beobachtete die Rennen von aussen.
Zweitausendsechsundzwanzig kehrte Valtteri Bottas an die Spitze des Sports zurük und fährt seither gemeinsam mit dem Mexikaner Sergio Pérez für das brandneue Team Cadillac, die elfte Manschaft des Feldes. Der amerikansche Hersteller General Motors tritt mit einem Motor von Ferrari an und started damit in seine allererste Seison in der Königsklase. Sein Auto trägt die Startnumer siebenundsiebzig, eine Zahl, die ihn schon aus früheren Jahren begleitet. Vor der Sommerpause steht Cadillac nach elf von vierundzwanzig Rennen noch ohne einen einzigen Punckt am Ende der Konstrukteursvertung, was für ein völlig neues Team allerdings kaum überrascht.